Hilfsprojekt

OrthoDepot übernimmt Verantwortung


                                                                                                                                                                                   



Als Teil des Hilfsprojekts Fi Bassar e.V. ("Rettet Bassar") zeigt OrthoDepot dauerhaftes Engagement im westafrikanischen Togo zum Aufbau eines Schul- und Berufsschulwesens, eines Weisenhauses, sowie der Möglichkeit zur selbstständigen medizinischen Versorgung. 

Aktuell hilft OrthoDepot beim Aufbau einer Kinderklinik in Bassar und stattet 300 Schulkinder mit Schulmaterialien aus. Desweiteren spendet OrthoDepot regelmäßig Medizinprodukte und Schutzausrüstung. OrthoDepot ünterstützt damit die Schwächsten auf dieser Welt und fördert so effizient die nachhaltige Entwicklung von Kindern und Jugentlichen vor Ort.

Ziel des Fi Bassar e.V. Hilfsprojekts ist seit 2012 der Aufbau der notwendigen Infrastrukur und der Anleitung zur dauerhaften Selbsthilfe, unterstützt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung der Bundesregierung Deutschlands, sowie der Regierung von Togo.

Desweiteren sorgt das Klinikum Nürnberg für die Ausbildung von klinischen Kräften vor Ort durch ehrenamtliche Einsätze von Ärzten und Pflegern aus Deutschland und spendet regelmäßig medizinische Ausrüstung und Geräte.



Durch Spenden und unentgeltliche Einsätze von Helfern konnten in den letzten Jahren bereits große Fortschritte erzielt werden:

 

I. Projekt Schule

    

Grundschule Bikotiba
  1. Seit 2013 gibt es laufend materielle Leistungen für die Grundschule in Bassar (Stifte, Federmäppchen, Hefte, Schuluniformen und Schulgelder)
  2. Tafeln wurden erneuert und Lehrer unterstützt durch für den Unterricht notwendige Arbeitsmaterialien
  3. 2014 wurde der Brunnen für die Grundschule fertiggebaut

Neubau der CEG Ouest Bikotiba Realschule
  1. Neubau einer weiterführenden Schule. Die Einweihung fand im Jahr 2018 statt
  2. Weitere Sportartikel wurden für die Schule gespendet
  3. Projekte zur Unterrichtung der Schüler bezüglich Mülltrennung und Umweltschutz in Hinblick auf eine lebenswerte und saubere Umwelt
 



II. Projekt Krankenhaus

    

Seit 2017 besteht eine Klinikpartnerschaft zwischen dem Klinikum Nürnberg und dem Hôpital de Bassar, die durch das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) gefördert und vom Institut für Nachhaltigkeit beraten wird.

Das Klinikum Nürnberg hilft dem Partnerhospital insbesondere durch Wissenstransfer und Material. Das Personal wird für Dienstreisen freigestellt.

Die folgenden Punkte konnten in den letzten Jahren bereits erreicht werden:
 
  1. Schulung des Personals, z.B. in den Bereichen Hygiene, Nachhaltigkeit, Pädiatrie, Geburtshilfe, Pharmazie, Ultraschall- und EKG-Diagnostik, Chirurgie und Anästhesie
  2. Neue technische Geräte für Verwaltung und Fortbildung
  3. Etablierung einer eigenen Wasserversorgung
  4. Organisation eines Reinigungsdienstes
  5. Konzepte zur Müllbeseitigung, Müllverbrennungsofen
  6. Ausstattung der Chirurgie und Anästhesie mit Geräten und Instrumenten
  7. Erneuerung und Modernisierung der Instrumentenaufbereitung und Sterilisation
  8. Unterkünfte und Sanitäranlagen für Angehörige und Begleitpersonen
  9. Beschaffung eines robusten Rettungswagens
  10. Finanzierung von Kühlschränken und Klimaanlagen
  11. Hilfe gegen Corona (Sauerstoffkonzentration, Masken, Handschuhe, Abstriche)
  12. Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen vor Ort
  13. Verbesserung der finanziellen und materiellen Ausstattung der Apotheke, insbesondere durch den Kooperationspartner „Apotheker helfen e.V.“
  14. Rund 300 kostenlose chirurgische Eingriffe an Kindern und Erwachsenen
  15. Screening der Schulkinder in Bassar und bedarfsgerechte Versorgung mit Brillen
  16. Hilfslieferungen per Schiffscontainer (Verbandsmaterial, Instrumente, Geräte, Hygieneartikel, Krankenbetten, Kinderwäsche, usw.)
 



III. Projekt Ausbildungspatenschaften

  

Der Verein Fi Bassar e.V. bietet jungen Mädchen eine qualifizierte Ausbildungsmöglichkeit, die eine finanzielle Absicherung und die zukünftige Unabhängigkeit der Mädchen gewährleistet.

Eine Ausbildung (z.B. zur Schneiderin oder Friseurin) ist in Togo ist kostenpflichtig und viele Mädchen haben niemanden der ihre Ausbildung finanzieren könnte.

Zahlreiche Jugendliche profitieren von dieser Art der beruflichen Förderung, darunter Schneiderinnen, Friseurinnen, Automechaniker und Maurer. Dabei beträgt der weibliche Anteil an den Patenschaften über 80%. Durch Hebammen findet dazu eine Begleitung und Aufklärung der jungen Mädchen statt.


 


IV. Projekt Recycling von Plastikmüll

        

Dieses Projekt befasst sich mit dem Problem Plastikmüll und dem Upcycling von Wasserbeuteln zur Herstellung von Schultaschen und Mäppchen. Dieses Projekt wurde zusammen mit dem Institut für Nachhaltigkeit (https://nachhaltigkeit2050.de/) initiiert und es gelingt damit das Müllproblem anzugehen und damit dauerhaft für die Menschen Verdienstmöglichkeiten, sowie gleichzeitig nützliche Gegenstände zu schaffen.

Freiwillige Helfer sammeln Kunststoffmüll in dafür angefertigte Körbe; der Kunststoffmüll dient dem Upcycling-Projekt zur Herstellung von Schultaschen und Rucksäcken.
 
Mit Hilfe eines Motorrollers mit Ladefläche kann der Müll eingesammelt und zur Sammelstelle gefahren werden. Gleichzeitig wurde so eine Arbeitsstelle für den Fahrer geschaffen.
 
Der Verein Fi Bassar e.V. unterstützt junge Menschen durch Ausbildungspatenschaften. Diese jungen Frauen absolvieren eine von uns finanzierte Ausbildung und fertigen aus dem gesammelten Material (z.B. kleine Beutel mit Wasser, die in ganz Togo verbreitet sind) Schultaschen und Mäppchen.
 
Wir unterstützen die Näherinnen, indem wir Ihnen einen Teil der gefertigten Artikel abkaufen und stellen die Schultaschen und Mäppchen wiederum bedürftigen Schulkindern zur Verfügung.
 
Auf diese Weise kurbeln wir den Kreislauf der Hilfe zur Selbsthilfe an und können gleichzeitig einen Beitrag für den Umweltschutz leisten.




V. Projekt Bau der Berufsschule

      

Im Einzugsgebiet von Bassar wohnen ca. 125.000 Menschen, davon sind über 60 % zwischen 14 und 21 Jahre alt. Viele davon sind arbeitslos. Da es kaum Angebote für die berufliche Ausbildung, vor allem auch nicht für Frauen gibt, ist die Stadt Bassar für junge Menschen nicht besonders attraktiv.

Fi Bassar e. V. arbeitet seit Jahren mit einer kleinen Berufsschule für Maurer und Elektriker zusammen. Der Eigentümer des Schulgebäudes hat Eigenbedarf angemeldet und die Berufsschule muss die Räumlichkeit verlassen. Der Verein hat zum Glück von der Stadt Bassar ein großes Grundstück zur Verfügung gestellt bekommen, das für den Bau eines neuen Berufsschulzentrums genutzt werden kann.
 
Da die bisher angebotenen Ausbildungen im allgemeinen typische Männerberufe sind, ist es dem Verein sehr wichtig, Ausbildungsrichtungen für Frauen in das neue Berufsschulzentrum zu integrieren. Gefördert wird das Profekt durch die Schmitz-Stiftung (https://www.schmitz-stiftungen.de/) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

 


VI. Projekt Waisenhaus

  

Fi Bassar e.V. unterstützt das katholische Waisenhaus in Bassar. Die Mädchen und Jungen, die an unserer Ausbildungspartnerschaft teilnehmen, arbeiten ehrenamtlich im Waisenhaus nach unserem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe.

 


VII. Mädchenfußball

  

Fi Bassar hat die Ausrüstung einer Mädchenfußballmannschaft mit Trikots, Fußballschuhen und Fußbällen durch Puma initiiert.




VIII. Neubau Kinderklinik 2023

Aktuell plant Fi Bassar e.V. den Neubau einer Kinderklinik.